Jolanta Jaud Schalich

Vita


Jolanta Jaud Schalich, geboren 1957 in Bunzlau -  Polen, zog 1988 nach München.

Völlig unbelastet  begann Sie 1996  Bilder zu malen. In Ihrer Münchner Wohnung - auf dem Fußboden oder auf dem Wohnzimmertisch -  entstanden Ihre ersten Werke.  Sie hält sich an keine Konventionen und experimentiert mit Farben und Techniken wie es ihr beliebt und in welcher Stimmung sie sich gerade befindet.

Mittlerweile kann man auf schon eine über 20- jährige Schaffenskraft zurück blicken. Es sind durchaus schon verschiedene Perioden in ihrer Malerei erkennbar.

Ihre ersten Werke sind gekennzeichnet durch aggressive Farben und verwirrende Formen, welche schon an Picasso erinnern. Spätere Werke sind gekennzeichnet durch Traurigkeit und tiefe Nachdenklichkeit. Die neueren Werke überraschen den Betrachter immer wieder da ein ständiger Wechsel der Stilrichtungen und Darstellungen zu sehen ist. Mal sind Ihre Bilder sanftmütig und schon fast bieder, andere Werke wiederum zeigen beängstigende Darstellungen von Geistern und Untoten.

Jolanta Jaud setzt sich mit Ihrer Umwelt und Ihren Gefühlen auseinander, und das sieht man in Ihren Bildern.

Es ist nicht einfach ihre bevorzugte Technik und Darstellung zu beschreiben. Oft spiegelt sich in ihren Werken der Mensch und dessen Umwelt wieder. Ihre bevorzugte Technik ist sicher nicht nur das Malen mit dem Pinsel - obwohl der auch dazu gehört.

Hauptsächlich benutzt Sie den Spachtel, irgendwelche Kämme und Tuben - und den Brauseschlauch.


Den Brauseschlauch um die ihrer Meinung nach missratenen Werke "wegzuspülen".

Manchmal hat man den Eindruck als ob die Malerei eine riesige Qual für Sie ist. Wenn man sieht wie Sie das aktuelle Werk von allen Seiten betrachtet, aus verschiedenen Blickwinkeln und Lichtverhältnissen und dann wieder alles verwirft um schließlich wie oben beschrieben von vorne beginnt.

So kann sich das Stunden- wenn nicht sogar Tage hinziehen bis plötzlich das Bild in Ihren Augen fertig ist und aus der ersten Darstellung eine völlig andere geworden ist.

Man sieht Ihr die Erleichterung an wenn das Bild in Ihren Augen endlich fertig ist und man könnte meinen, dass Sie sich das nicht wieder "antut".

Man sieht Ihr aber auch gleichzeitig die Freude über das "vollendete" Werk an und die Liebe wenn Sie über das neue Bild spricht. 

Sie liebt jedes Bild so sehr, dass Sie traurig ist wenn Sie dann ein Bild hergeben "muss" weil es verkauft wurde, aber trotzdem auch froh wenn das Bild ein schönes neues "zuhause" bekommt.

... und dann beginnt Sie wider zu malen...

Ihre Werke konnten schon einige Male in der Öffentlichkeit betrachtet werden. So unter anderem in der Münchner Stadtbibliothek 1999 - die "Süddeutsche Zeitung" berichtete - oder in kleineren Galerien der bayerischen Metropole.

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